Wer Kalkutta aufnimmt, wird zu Kalkutta

Mit der „New Yorker-Erklärung“ haben die hohen UN-Funktionäre die Generalversammlung beschließen lassen, bis Sommer 2018 einen „Globalen Pakt für Migration“ zwischen allen Mitgliedsstaaten auf den Weg zu bringen.

Dieser Pakt hat am 2. Mai 2018 eine weitere Hürde genommen, als unter dem Vorsitz des Bundesaußenministers Sigmar Gabriel in Marrakesch auf dem Global Forum on Migration and Development (GFMD) der „Aktionsplan von Marrakesch“ beschlossen wurde.

Hauptgegenstand der Beratungen in der Marokkanischen Metropole war die Schaffung neuer Strategien für den Umgang mit der Einwanderung nach Europa. Laut der hier vereinbarten neuen Politik soll der afrikanische Bevölkerungsanteil in Europa von derzeit 9 Millionen (‚Stand 2018) auf 200 bis 300 Millionen im Jahr 2068 erhöht werden.

Dieser Plan soll in ausgewogener Weise nachfolgende Punkte berücksichtigen:

Eine Auswahl der in Marrakesch beschlossenen Prioritäten:

1. Die Menschenrechte und die Würde von Flüchtlingen und Migranten ist unabhängig von ihrem Migrationsstatus zu wahren.

2. Besondere Aufmerksamkeit wird den Fragen des Geschlechts und des Schutzes von Migrantinnen und Migranten gewidmet, insbesondere Frauen und Kinder.

3. Verstärkte Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung: die Partner werden Anstrengungen unternehmen, um diese Phänomene zu bekämpfen und eine ausgewogene Berichterstattung über Migration und Diaspora, die auf Fakten beruhen und deren positive Aspekte hervorheben.

4. Ein regionaler Ansatz: Die Ermittlung, Formulierung und Durchführung von Maßnahmen wird lokale und regionale Besonderheiten berücksichtigen.

5. Ein integrativer Ansatz mit mehreren Interessengruppen: Die Partner werden in ihren Interventionen versuchen alle Akteure unter der Koordination der nationalen Behörden einzubeziehen (regionale Organisationen, Gebietskörperschaften, Traditions- und Gewohnheitsgruppen, Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen. Gesellschaft und Migranten- und Flüchtlingsgemeinschaften, Sozialpartner, der Privatsektor, Medien und Wissenschaft) sowie einschlägige internationale Organisationen, um ein koordiniertes und geordnetes Management aller Dimensionen des Wanderungsphänomens sicher zu stellen.

Halten wir fest: wenn die 300 Millionen Afrikaner gleichmäßig verteilt in den nächsten 50 Jahren nach Europa kommen, sind das pro Jahr 6 Millionen Menschen. Nach bisheriger Erfahrung wird die Mehrheit nach Deutschland strömen. Rechnen wir vorsichtig mit 4 Millionen, die ab 2019 Jahr für Jahr in unserem Land ihr „heim-suchen“ werden. 2020 werden es schon 8 Millionen sein, dann 12 Millionen und so soll es weiter gehen. Wobei die Beschlüsse von Marrakesch völlig offen lassen, ob nicht im ersten Jahr bereits 12 Millionen oder mehr einfallen. Diesen Begriff muss man verwenden, wie sollte man einen solchen Menschentsunami sonst bezeichnen?

In Afrika leben zur Zeit 1,216 Milliarden Menschen. In den nächsten 50 Jahren wird sich diese Zahl verdoppeln. Die 300 Millionen, die nach Europa strömen, sind also keine besondere Entlastung für die afrikanische Bevölkerungsexplosion. Aber wir sollten nicht vergessen, dass sich auch die Zahl der 300 Millionen Migranten in Europa in gleicher Größenordnung vermehren wird. Nach Ablauf der 50 Jahre hätten dann 600 Millionen Afrikaner in Europa eine neue Heimat.

Grafik gefunden bei vera lengsfeld

Vollkommen illusorisch ist es, diese Menschenmasse in Sachen Bildung und beruflicher Fähigkeit auf einen annähernd europäischen Standard zu bringen. Dazu fehlen schon die Lehrer und Ausbilder, ganz zu schweigen von der Bereitschaft der Migranten an der Fortbildung.

Wer soll die Menschen ernähren? Wer soll ihnen Wohnraum beschaffen, für soziale Sicherheit sorgen und wer überhaupt will diese Menschen in unser Rechtssystem integrieren?

Peter Scholl-Latour sagte einmal: Wer Kalkutta aufnimmt, wird zu Kalkutta. Aus dieser Umgebung sind mir nur Bilder von Menschen, die auf Mülldeponien nach Eßbarem suchen, bekannt.

Tröstlich bei der ganzen Rechnerei ist die Deagel-Liste, nach der schon bis 2025 die europäische Bevölkerung um rund 50% zurückgehen wird – einschließlich der Zuwanderer. Wird es 2025 dann noch einen Deutschen geben?

Beitragsbild: pixabay.com

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