Wenn alles zusammenbricht…

Wir spüren das unterirdische Grollen und ahnen, dass sich Umwälzungen anbahnen, die jeden von uns treffen werden – und die werden nicht angenehm sein.

Jeder kennt vielleicht eine Cocooning-Nische, in die er sich am liebsten zurückziehen möchte. Veilleicht aber bleibt uns doch noch mehr als abzuwarten was demnächst auf uns zukommt. Wir könnten etwa nach einen sicheren Platz suchen, bis die schlimmste Phase vorüber ist. Bei den Kelten gab´s in ihren damals noch dichten Wäldern „Fliehburgen„.

Solche Rückzugsorte gab es um 1600 noch in der Lüneburger Heide:

Hermann Löns beschreibt in „Der Wehrwolf“ wie eine Dorfbevölkerung im 30-jährigen Krieg überlebt hat. Für Pazifisten war da kein Raum. Im damaligen Heide-Urwald galt es aus dem Hinterhalt anzugreifen und zu töten. Die 30 Jahre Kampf – oft um die nackte Haut – beschreibt Löns sehr lebendig. Der Werwolf könnte so manchem, was uns bevorsteht, auch heute widerstehen.

In unserer „fortschrittlichen“ Welt sucht man verborgene Orte wie den Heide-Urwald vergeblich. Selbst auf dem Land kann man sich nur an der Erfahrung der Leute orientieren, die bereits eine solche Zeit durch- und überlebt haben – wie in Bosnien:

…heute weiß ich, dass alles sehr schnell zusammenbrechen kann. Ich habe meinen Vorrat an Nahrung, Hygieneartikeln und Batterien, der mich sechs Monate über die Runden bringen kann.

Ich lebe in einer sehr sicheren Wohnung und besitze ein Haus mit einem Unterschlupf in einem Dorf 5 km entfernt. Auch dort habe ich einen Vorrat für sechs Monate deponiert. Das Dorf ist sehr klein und die meisten Leute dort sind gut vorbereitet. Sie haben die Lektionen aus dem Bosnienkrieg gelernt.

Ich besitze einen Garten und habe mir das Gärtnern beigebracht. Außerdem habe ich einen guten Instinkt. Ihr wisst schon: wenn alle um mich rum mir erzählen, dass alles in Ordnung sei, aber ich dennoch weiß, dass alles zusammenbrechen wird.

Ich habe die innere Stärke, zu tun, was zu tun ist, um mich und meine Familie zu schützen. Wenn alles zusammenbricht, muss man bereit sein „schlechte“ Dinge zu tun um die Kinder am Leben zu halten und die Familie zu schützen.

Alleine überleben ist praktisch unmöglich. Das denke ich zumindet. Selbst wenn man vorbereitet und bewaffnet ist: wenn man allein ist, wird man sterben. Das habe ich mehrere Male mitansehen müssen. Familien und Gruppen, gut vorbereitet und mit Wissen und Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen sind da viel besser. (Mehr hier)

Im Umfeld meiner Bekannten planen einige auf die Philippinen auszuwandern:

Schon für die Einreise brauchen wir ein Visum, für das wiederum einige Anforderungen erfüllt werden müssen, sonst lassen sie uns gar nicht erst rein. An eine Arbeitsaufnahme in einem Billiglohnland wie den Philippinen, wollen wir gar nicht erst denken.

Sie erhalten hier viele Tipps und Tricks, wie Sie es am Besten anstellen im Land zu bleiben, ein Haus zu bauen oder zu mieten, ein Auto zu kaufen, die richtige Krankenversicherung abschließen und vieles mehr.

Arbeitslosengeld, Hartz4 und Sozialhilfe sind Fremdwörter auf den Philippinen und nicht existent! Es gibt kein soziales Netz das einen auffängt, wenn’s schief geht und das finanzielle Polster dahin schmilzt. Wer auf den Philippinen leben will, sollte in der Lage sein, auf eigenen Füßen zu stehen und nicht bei jedem Wehwehchen gleich nach der Mama oder nach Hilfe vom Staat rufen. (Mehr hier)

Viele denken an ein neues Leben in Kanada:

Was genau zieht die vielen Auswanderer in den zweitgrößten Staat der Erde? Viele sind beeindruckt von den ökonomischen Vorteilen: In Kanada werden die zweitgrößten Erdölreserven der Welt gelagert, zudem gehört das Land zu den größten Getreide-Exporteuren der Welt und ist sowohl im Besitz von gigantischen Wasservorräten als auch von endlosen Waldflächen mit unzählbaren Holzvorräten. Die wichtigen Wirtschaftsbereiche Kanadas sind demnach vor allem Biotechnologie, Chemie und Holzindustrie. Auch Informationstechnologie, Mineralien, Erdgas und Öl haben für Kanada eine erhebliche Bedeutung.
Es kommen jährlich rund 200.000 Einwanderer nach Kanada; die unterschiedlichen ethischen Gruppen setzten sich aus Einwanderern aus Europa, der Karibik und Südasien zusammen. Von allen kanadischen Bewohnern stammt fast die Hälfte nicht von Franzosen oder Briten ab. In den vergangenen Jahren zog es vermehrt Bewohner aus den USA, dem Vereinigten Königreich, Italien, Frankreich und den Niederlanden nach Kanada. Heutzutage wächst auch die Einwanderungsquote von Chinesen stetig.

Wolfgang Eggert träumt angeblich davon, im Bayerischen eine Dorfkommune zu gründen, als Gemeinschaft von Selbstversorgern mit eigener Währung. An eine Verteidigungsstrategie hat er dabei sicher nicht gedacht. (Video hier)

Ein mail-Partner (von krisenfrei) hat in Nordschweden ein Refugium und sucht noch Mit-Auswanderer. Angeblich 100% autarke Lebensweise.

Ein anderer mail-Partner hat mich nach Australien eingeladen. Auf seiner Rinderfarm gebe es eine leicht auszubauende Scheune. Wasser, Strom vorhanden.

Ein anderer will mit Frau und Kind nach Taiwan umsiedeln.

Am Wochenende habe ich mich mit einer Polin aus Danzig über die hiesige Situation unterhalten. Habe ihr gesagt, daß ich im schlimmsten Fall nach Danzig ziehen würde. Sie hatte dafür vollstes Verständnis, besonders wegen der Gefahren der kommenden Total-Islamisierung.

Aus Österreich berichtet die Kronen-Ztg.:

Zwölf bestehende Kasernenstandorte in Österreich werden in „Sicherheitsinseln“ umfunktioniert. Diesen Regierungsbeschluss ließ Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) am Mittwoch im Ministerrat fassen. Im Krisen- und Katastrophenfall sollen sie als Rückzugsort für Personal und Bevölkerung dienen.

„Sicherheitsinseln“ wären im Falle eines äußeren Angriffs unsinnig. Man beugt also Angriffen aus dem Inneren vor. Was weiß der Verteidigungsminister, was die Medien nicht wissen dürfen?

Völlig idiotisch, was uns dieses Eliten-Pack mit der Gemengelage aus Flüchtlings-, Euro- und Schuldenkrise eingebrockt hat!

Welche Überlegungen gibt es noch? Bitte Ratschläge als Kommentare anfügen.

Beitragsfoto: pixabay.com

(Visited 285 times, 1 visits today)

1 Kommentar

  1. Selbst, wenn man mit einem Einheimischen verheiratet ist, entsteht im Krisenfall ein Manko für Fremde. Mit der deutschen Zivilisation bin ich vertraut. Abseits von Ballungsräumen gibt es auch Wohnmöglichkeiten.

    Warum zieht es die jungen Männer überwiegend in die Ballungsräume westlicher Bundesländer? Dort leben bereits seit den fünfziger Jahren Mohammedaner. Dementsprechend existiert dort eine ganz andere Infrastruktur.

    Diese Entscheidungen sind Jahre im voraus zu treffen. Wenn nachts der Strom ausfällt, tappt man zur Taschenlampe und plant sicherlich keinen Umzug ins Ausland.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*