Wasservorrat – nötig wie die Luft zum atmen

Seit Urzeiten wissen wir: Drei Wochen überlebt der Mensch ohne Nahrung, drei Tage ohne Wasser, drei Minuten ohne Luft. Wasser ist überlebenswichtig. Menschen mögen Gold und Silber horten, Nudeln und Reis oder Dosenbrot, haben sie Wasser vergessen, steht es schlecht um sie. (Foto: Pixabay)

Wenn das Wasserwerk einmal für ein paar Stunden wegen irgendwelcher Reparaturen die  Leitung abstellt, merken wir wie oft wir Wasser brauchen. Doch was geschieht, wenn es wochenlang kein sauberes Wasser gibt? Ohne Kraftstoff und Strom kommt kein Tropfen Wasser in die Hochbehälter, selbst das riesige Trinkwasserreservoir am Bodensee, das halb Süddeutschland versorgt, nutzt nichts mehr, sobald Elektrizität oder Kraftstoff für die Pumpen ausgehen.

Die Tankstellen liegen auch ohne Strom deutschlandweit brach, und auch die inzwischen aufwändigen Kläranlagen müssen dicht machen.

Wer auf dem Land neben einem klaren, plätschernden Bächlein wohnt, oder eine Quelle am nahen Waldrand kennt, darf diesen Artikel seelenruhig beiseite legen.

In der Stadt bräuchte man als Ersatz schon einen guten, mobilen Wasserfilter, mit dem könnte man auch Pfützenwasser oder das Wasser aus dem Teich im Park trinkbar machen. Doch selbst das wird an heißen Sommertagen schwierig. Es könnte auch kritisch werden, wenn es draußen unruhig zugeht. Auch Ausganssperren könnten herrschen.

Am besten sollte man sich darauf einstellen, für einige Wochen zu Hause bleiben können.  Aber wie bevorratet man Wasser richtig?

Für eine Zisterne auf dem Dach dürften die Wenigsten Gelegenheit haben. Plastikflaschen mit Trinkwasser aus dem Supermarkt könnten eine Überbrückung schaffen. Man braucht einen dunklen, kühlen Raum. Kommt das Wasser ans Licht, wird es brackig und schmeckt jauchig.

Um einen größeren Trinkwassertank (z.B. Regentonne in der Garage) genießbar zu halten, helfen MMS oder Mikropur.  Bereits nach 2 Stunden wirkt das Micropur und hält mit seinen Silberionen, die eine keimtötende und antiseptische Wirkung haben, das Wasser frisch. Ohne Chemie und ohne Chlor. Jede Packung Micropur reicht für 400 Liter Wasser.

Eine andere Möglichkeit ist, sich frühzeitig über eine saubere Quellen in der Umgebung zu informieren. Wer einen Garten hat und eine direkte Zufahrt, kann einen Brunnen bohren lassen. Nicht in jeder Gemeinde ist das erlaubt. In einer krisenlage wird kein Hahn danach krähen, aber wer sich vorbereiten möchte, sollte das abklären. Heimlich geht das auf keinen Fall, denn das Bohrgestänge würde auffallen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hält „Trinkwassernotbrunnen“ bereit. Für die ganze Republik sind etwa 5000 Brunnen verfügbar. Wo die sind, ist nicht zu erfahren. Das Bundesamt betrachtet das als Dienstgeheimnis.

Das Bundesamt schreibt über seine Aufgaben auf dieser webseite. Für jeden Bürger sollen 15 Liter pro Tag verfügbar sein. Die Zahl der Brunnen reißcht aber nur für 25% der Bevölkerung.

Es gibt keine andere Möglichkeit, als sich für den Höhepunkt einer Krise mit Wasservorräten zu versorgen. Auch sollte man für seine Gesundheit kein Risiko eingehen. Man kann nicht auf ärztliche Hilfe hoffen. Die Alternative heißt: sauberes Trinkwasser oder zumindest zwei leistungsstarke Filter.

Foto im Text: pixabay

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