Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl

78 Jahre seit 1939 heißt es immer noch: „Die Deutschen“ hätten die Alleinschuld am 2. Weltkrieg und am Holocaust. Obwohl anerkannt wird, eine Kollektivschuld kann es nicht geben, wird landauf, landab von deutschen Politikern und Medien unserem Volk eine ewig währende Verantwortung eingeredet.

Grüne, Linke, SPD und CDU/CSU wetteifern dabei um den 1. Platz.

Dass dieser „Kult mit der Schuld“ von interessierter Seite Jahrzehnte lang genutzt wurde und noch immer genutzt wird, bei jeder Gelegenheit gegenüber den Deutschen finanzielle Ansprüche anzumelden und ganz aktuell zu unterstreichen, welche besondere Pflicht die Deutschen hätten, zur dauerhaften Befriedung Europas der Vollintegration ihres Landes in die EU zuzustimmen, darf nicht verwundern.

Blättern wir ins Jahr 1932 zurück.
Tragen die Wähler, die im November 1932 Adolf Hitler gewählt haben und der NSDAP zu 31 Prozent der abgegebenen Stimmen verhalfen, die Schuld am europäischen Desaster?
Diese Simplifizierung ist allzu naiv. Wer konnte damals wissen, dass der „Führer“ ganz andere Pläne hatte. Vor der Wahl versprach Hitler Frieden. Und das war genau das, was die Menschen damals ersehnten. Auch das unvorstellbare Massenelend und die Massenarbeitslosigkeit wollte er beseitigen. Und nicht zu Unrecht wetterte Hitler gegen den aufgezwungenen Versailler Vertrag und die unerfüllbaren Reparationszahlungen. All das kam bei den Wählern gut an.

Auch heute gilt „vor der Wahl ist nicht nach der Wahl“. Was haben uns Schröder, Kohl und Merkel nicht alles versprochen?! Von Wohlstand, innerer Sicherheit, Frieden und Geldwertstabilität war die Rede. Klingt so ähnlich wie 1932. Die Menschen nehmen eine andere Realität wahr und Statistiken bestätigen diese Wirklichkeit:
● Der Armutsbericht der Regierung
● Die Zunahme der Straftaten und Verbrechen seit 2015
● Die wachsende Terrorgefahr
● Die Auslandseinsätze der Bundeswehr
● Die steigende Kriegsgefahr durch aufgezwungene Sanktionen
● Der Verfall der Ersparnisse durch die Euro-Rettungspolitik

Schon vor Monaten versprach Frau Merkel die Flüchtlingswelle von 2015 darf sich nicht wiederholen. Sie sagt nicht, wie sie das zu verhindern gedenkt und vermeidet jede Aussage darüber:

● Dass künftig deutsche Grenzen bewacht werden
● Dass Menschen ohne Papiere nicht mehr einreisen dürfen
● Dass per Familiennachzug Hundertausende Armutsflüchtlinge reinkommen
● Dass die Milliarden zusätzlicher Sozialkosten andere Etats belasten
● Dass mögliche Terroristen schnell rigoros ausgewiesen werden

Was 1932 galt, gilt heute erst recht: Illusionen erzeugen und niemals eine zerstören.


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Um nicht falscher Versprechen überführt zu werden, verspricht Frau Merkel so gut wie gar nichts mehr. So erklärt die Noch-Kanzlerin trotz des Desasters von 2015 dreist, Deutschlands Grenzen werden weiter offen bleiben. Sie kann sich das leisten, denn das Gros des Wahlvolks weiß sie per gleichgeschalteter Presse fest an ihrer Seite. Auf der Klaviatur spielt sie perfekt.

In der Flüchtlingskrise des Jahres 2015 haben Journalisten ihre öffentliche Aufgabe, Kritik und Kontrolle zu üben,  teilweise verfehlt, lautet das Ergebnis einer Studie, die unter Leitung von Prof. Dr. Michael Haller an der Hamburg Media School (HMS) gemeinsam mit der Uni Leipzig entstanden ist. Im Juli 2015 sei die Berichterstattung über Flüchtlinge „explodiert“, fasst Haller das Ergebnis der bis Ende 2015 mehr als 30.000 Berichte zusammen, die von der „Willkommenskultur“ handelten. Die große Mehrheit der deutschen Medien habe den Satz „Wir schaffen das“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Leitlinie der Berichterstattung übernommen. „Der gesamte politische Diskurs war auf diese Aussage der Kanzlerin fokussiert. Die Medien haben ihn zum Anlass genommen, ein gesamtgesellschaftliches Selfie davon zu machen, wie toll wir sind.“

Ein Video-Kommentar von PI-Autor Michael Stürzenberger unterstreicht die Gleichschaltung, mit der die großen deutschen Zeitungen über die „Flüchtlings“-Krise berichteten.

Sollte die Flüchtlingskrise sich ausweiten und zu einem Flächenbrand in Europa führen, werden die Völker Europas auf Deutschland zeigen und die Deutschen verantwortlich machen für das, was sie mit der Wahl von Frau Merkel angerichtet haben.

Beitragsgrafik: pixabay.com

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1 Kommentar

  1. Verantwortlich sind stets die Mitwirkenden der an verantwortlicher Stelle Stehenden.

    Gegen das augenblickliche Desaster grenze ich mich durch meine Lebensweise, meine Texte und meine Aussagen ab.

    Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen verbieten sich. Wer rumjammert, er müsse die Sozialisierung der Kosten durch seine Steuerlast schultern, hat sich keinen Ausweg geschaffen.

    Ich entscheide, wofür ich Geld ausgebe und ich entscheide, wie ich Geld einnehme. Wer fremdbestimmt lebt, mag mit dem Jammern fortfahren.

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