Stunde der Alchimisten

Der Pseudo-Wohlstand, von dem das Merkel-Regime so schwärmt, wird durch eine exorbitante Aufschuldung zu Lasten der Deutschen erreicht. Das sogenannte Exportwunder gehört ebenso dazu wie die Stützung des bankrotten Eurosystems und die irrwitzige Finanzierung der Millionen „Gäste“, die hierzulande bewirtet werden und ihre Großfamilien zusammenführen dürfen.

In diesem Artikel werden nur Tatsachen geschildert, Fakten, die in offiziellen Statistiken einzusehen sind. Die Aufschuldung geschieht im Wesentlichen auf drei Wegen.

1. Exportwunder durch Target2

Was klamme Kunden in Euro-Land bei den Deutschen einkaufen, lassen sie seit 2007 bei der Bundesbank anschreiben.

Zum 31.12.2017 ist der Target2-Saldo auf rund 907 Milliarden Euro angewachsen. Zwischen Januar und Dezember 2017 ist der Gesamtsaldo vom Target2 um 50 Milliarden Euro gestiegen – was soviel heißt, daß die Exportkundschaft zunehmend weniger liquide ist und bei der EZB anschreiben läßt. Der höchste Zuwachs wurde durch Italien und Spanien ausgelöst. Die EZB reicht die Schuldscheine an die BuBa weiter und die zahlt die Rechnungen an die deutschen Exporteure.

Selbst ehemaligen Hardlinern, wie Prof. Hans Werner Sinn vom Ifo-Institut, flattert offenbar das Hemd in Anbetracht des immer offensichtlicheren Bankrotts der Eurostaaten. Das vermeintliche „Exportwunder“ ist laut offizieller Statistik der Bundesbank über Target2 (Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System) in 2017 mit 50 Milliarden Euro finanziert.

Ein Konjunkturprogramm ohnegleichen.

Die deutsche Wirtschaft finanziert über einen Teil der Erlöse neben Rohstoffimporten vor allen Dingen die Appanagen an Aufsichtsräte, Löhne an Angestellte und Arbeiter, und die kaufen damit Häuser, Autos, Kühlschränke, Brot und Milch. Das spült noch einmal massiv Mehrwertsteuer in die Kassen des Herrn Schäuble. Das setzt sich fort, denn Architekten, Autobauer, Ingenieure, Bäcker und Milchbauern zahlen wiederum Mehrwertsteuer.

(Zur Funktion des Target2-Systems siehe Kasten)

2. Konjunkturwunder durch Merkels Immigranten?

Der künstlich überquellende Steuertopf wird für die Immigranten dringend gebraucht. Im Jahr 2015 waren dies nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,1 Millionen Migranten (WeltN24). „Eine ungesteuerte Zuwanderung bringt dem Land keine fiskalische Rendite, sondern kostet dauerhaft“ (Stiftung Markwirtschaft, Vorstand Michael Eilfort).

Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut und Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) rechnen im günstigsten Fall mit Kosten von 900 Milliarden Euro. Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationsverträge kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Wie lange werden sich die Deutschen noch den Anschein eines blühenden Landes vorgaukeln lassen?

Target2 darf nicht aufhören, nein, muß noch gesteigert werden und wird im Verlauf 2018 die Billionen-Marke reißen, weil der Finanzminister auf die künstlich geschaffenen Steuermilliarden nicht mehr verzichten kann. Mit Target2 müssen auch die Nebenkosten der Asylpolitik finanziert werden, denn es kommen nicht nur friedliche Menschen ins Land.

3. Anleihekäufe durch die EZB

Die Bilanzsumme der EZB stieg zuletzt auf den unerreichten Wert von 4.441 Milliarden Euro. Bis Dezember 2017 hat die EZB Monat für Monat rund 60 Milliarden Euro in ihre Bücher aufgenommen. Ab Januar will Draghi das Volumen der Käufe auf 30 Milliarden Euro kürzen – Ende allerdings offen.

Mittlerweile hat die EZB auch private Papiere in Höhe von 129 Milliarden Euro angekauft. Die betrifft in der Hauptsache Aktienunternehmen, deren Papiere wegen ihres hohen Ausfallrisikos keine privaten Käufer mehr finden.

Für die aufgelaufenen Verbindlichkeiten der EZB in Höhe von 4,4 Billionen Euro müssen die Deutschen mit rund 20% (lauf EZB-Vertrag) gerade stehen – also rund 800 Milliarden. Ein Betrag, der im Fall des Falles mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgestockt werden muss. (Quelle)

Hört die Stützung des Eurosystems auf, brechen das Kartenhaus des Target2-Exportwunders und die Fata Morgana der Flüchtlingsfinanzierung krachend zusammen.

Grafik: pixabay.com

 

Wie funktioniert das Target2-System nun konkret?

Dieser Teil dient denjenigen Lesern, die tiefer in der Finanzthematik stecken. (Im März 2011 beschäftigte sich die Wirtschaftswoche sehr sachverständig mit diesem Thema. Auf die Veröffentlichungen greife ich hier partiell zurück)

Das Target2-Zahlungssystem existiert seit 2007. Es ist eine technische Infrastruktur für Geldüberweisungen zwischen den Zentralbanken der Euro-Länder. Außerdem werden darüber auch grenzüberschreitende Großbetragsüberweisungen zwischen Geschäftsbanken abgewickelt. Zahlungen im Target2-System werden in Zentralbankgeld vorgenommen. Zwar müssen diese Target-Salden nicht immer ausgeglichen sein, doch schwankten sie in der Zeit vor der Krise regelmäßig um die Null-Linie herum.

Warum sind die Forderungen der Bundesbank gestiegen?

Im Zuge der Finanzkrise hat eine Kapitalflucht aus den Krisenländern im Süden der Euro-Zone nach Deutschland eingesetzt. Die Banken in den Krisenländern haben das Geld ihrer Kunden über das Target2-System der Zentralbanken überwiesen. So floss das Geld über die Europäische Zentralbank, die als Clearingstelle fungierte, an die Bundesbank. Diese baute auf diesem Wege Forderungen gegenüber dem Euro-System auf. Das Geld hat die Bundesbank an die deutschen Geschäftsbanken weitergeleitet, die es auf den Konten der Anleger aus den Krisenländern gutschrieben.

Welche Risiken sind damit verbunden?

Vor kurzem sah sich die Bundesbank offenbar genötigt zu kommunizieren, dass die Target2-Salden „kein eigenständiges Risiko“ darstellen. Allerdings ist den Geschäftsbanken der Krisenländer durch die Überweisungen Zentralbankgeld verloren gegangen. Um sich neues Zentralbankgeld zu beschaffen, haben sie die Refinanzierungsgeschäfte mit ihrer nationalen Notenbank ausgeweitet. Da die Euro-Notenbanken seit Ausbruch der Krise die qualitativen Anforderungen an die Sicherheiten für solche Geldleihgeschäfte heruntergeschraubt haben, akzeptieren sie auch Ramschanleihen wie griechische Staatspapiere als Sicherheiten. Kommt es zu einem Staatsbankrott der Krisenländer, drohen den Notenbanken Verluste durch Abschreibungen auf die Staatspapiere.

Was kostet das den deutschen Steuerzahler?

Machen die Notenbanken der Krisenländer Verluste, werden diese vom Euro-System als Ganzes getragen. Die einzelnen Notenbanken der Euro-Zone sind an den Verlusten nach Maßgabe ihres Kapitalanteils an der Europäischen Zentralbank beteiligt. Da steht Deutschland dann ganz oben auf der Liste der Verlierer.

(Quelle: Wissensmanufaktur)

Deutsche Weichenstellungen ohne Europa

Nach Klimawandel und Energiewende ist die „Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ erst 2015 auf dem G7-Gipfel auf Schloß Elmau – unter deutscher Agenda – in das politische Vokabular als Verpflichtung eingeführt worden. Neben fossilen Kraftwerken bedeutet sie auch den Verzicht auf Stahl-, Aluminium-, Zement-, Hydrier-, Chemie- und Pharmaindustrie, d.h. auf alle Produkte und Medikamente der lebenswichtigen Ringkohlenwasserstoffe, einschließlich Benzin und Diesel für Transport und Verkehr.
Die Masse der 195 Staaten der Weltklimakonferenz 2015 in Paris sah dadurch ihre Industrie und ihren Wohlstand gefährdet und hat die vorgeschlagene „Dekarbonisierung“ wegverhandelt. Stattdessen gab es eine Vereinbarung, die Lufttemperatur bis zum Jahr 2100 auf 1,5° C bis max. 2° C zu begrenzen, die wegen vieler Ausnahmetatbestände wohl nicht einzuhalten sein wird.
Die vorgeschlagenen Senkungen des Kohledioxids sind müßig, da sein Anteil an der Atmosphäre nur 0,04%, sein anthropogener Anteil sogar nur 0,0012% beträgt, der zum Klimawandel praktisch also nichts beiträgt. Dieser wird – seit Bestehen der Erde – von den Sonnenaktivitäten und nicht von Menschen bestimmt. Der DWD meldet seit 1998 bis heute, d.h. seit 17 Jahren, keine Temperaturerhöhung mehr….
Wegen der hohen Aufwendungen für Energiewende und „Dekarbonisierung“ wird zur Euro-Rettung untersucht, welchen finanziellen Spielraum Deutschland noch hat, wenn seine Bürgschaften, u.a. für den ESM und TARGET2, notleidend werden. Dieser ist gering, denn Deutschland ist auch ohne diese Haftungssummen – entgegen der allgemeinen Annahme – hochverschuldet.
Die Asylkrise verschärft die Situation in Deutschland. Die ethnischen und integrativen Probleme können durch Sonderanstrengungen wohl gemildert werden. Die direkten und indirekten Aufwendungen für Millionen Zugezogener, die auf unbestimmte Dauer keine Gegenleistung erbringen (können), werden den deutschen Staatshaushalt und die Sozialsysteme überfordern.
Die meisten Länder der EU lehnen die deutsche Flüchtlingspolitik ab, sodaß Deutschland auch in dieser Hinsicht von der EU keine Solidarität erhält.

Auch interessant: Von Lebenskeilern und Klimakonferenzen…

(Visited 63 times, 1 visits today)

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*