Merkel oder wer sonst?

Merkel ist Deutschlands größtes Problem für den Wirtschaftsstandort ebenso wie für die Gesellschaft“ – klagen Stimmen aus der Industrie und legen nach:. Leider herrsche in der Union Duckmäuserei, und man lasse Merkel einfach weitermachen wie damals unter Helmut Kohl.

Doch was würde unter einer anderen Regierung anders laufen?

Oder schärfer gefragt: Hätte irgendeine Regierung der BRD die Chance, die politischen Weichen anders zu stellen?

Um darauf eine Antwort zu finden, stellt sich erstens die Frage nach der Souveränität und zweitens die Frage, in wieweit dürfen einzelne politische Entscheider in einer gesteuerten Welt aus der Reihe tanzen?

Diese letzte Frage ist die entscheidende.

Um ihren Idealzustand der Weltgemeinschaft herbeizuführen, bedienen sich die Weltverbesserer keiner demokratischen Methoden. Als die Trilaterale Commission 1975 in Tokio zum Thema „Die Regierungsfähigkeit der Demokratie“ tagte, wurde beschlossen, daß „richtig eingewiesene Regierungen vor allen Bemühungen seitens ihrer Völker oder Presse, sie zu zerstören, bewahrt werden müssen“.

Am Beispiel des Präsidenten der USA wurde beschrieben, wie das zu verstehen sei:

„Ist er (der Präsident) erst einmal gewählt, so hat das Wahlkomitee seine Aufgabe erfüllt. Einen Tag nach der Wahl ist der Umfang der Wahlmehrheit bereits fast – wenn nicht vollständig – unerheblich bezüglich seiner Fähigkeit das Land zu regieren. Was dann noch zählt, ist allein seine Fähigkeit, Unterstützung von den Führern der Schlüsselinstitutionen in der Gesellschaft und der Regierung zu mobilisieren.“

CFR-Mitglied und Harvard-Professor Samuel Huntington hat dies in seiner trilateralen Studie Krise der Demokratien ausdrücklich beschrieben:

Im Laufe der letzten Jahre hat das Funktionieren der Demokratie wohl unleugbar das Versagen herkömmlicher Mittel zur geselschaftlichen Kontrolle und somit eine Begrenzung der öffentlichen Macht nach sich gezogen.“

Brzezinski ergänzt, wohin der Hase zu laufen hat:

„Diese Elite dürfte nicht zögern, ihre politischen Ziele unter Einsatz der allermodernsten Techniken zu verwirklichen, mit denen sich das Volksverhalten beeinflussen läßt und die Gesellschaft genauestens überwacht und kontrolliert werden kann…“

E.R. Carmin resümiert in seinem Buch Das schwarze Reich zu diesem Thema:

„Die Verfasser der Protokolle wären über derart gelehrige Schüler vermutlich höchst erfreut gewesen.“
(Die Ähnlichkeit mit gewissen Textstellen der Protokolle ist teilweise frappierend).

Wichtig bleibt für jeden „Chef“ einer Regierung, dass die Organe der „Neuen Ordnung“ wie UNO, UNESCO, Weltwährungsfonds, Weltbank, Weltkirchenrat, Club of Rome, CIA, Trilaterale Commission, Council on Foreign Relations, Bilderberger usw. ungestört die Öffnung der Welt durch Internationalisierung lokaler Konflikte, durch „Kapitalhilfe“ erzwungene Tributpflicht, durch Destabilisierung noch unabhängiger Regierungen, Unterstützung von Separatisten, Verhinderung nationalististischer Bestrebungen, Zerstörung von Währungen, Terror, Flüchtlingswesen und multikulturelle Aktivitäten, aber auch bei der Förderung multinationaler Monopole, gelenkter Kriege und zur Eliminierung uneinsichtiger Staatsmänner freie Hand behalten.

Nochmals nachgefragt:

Was kann Frau Merkel ändern?

Ist es Frau Merkel erlaubt, etwas zu ändern?

Wird die CDU ohne Frau Merkel etwas ändern?

Oder könnte eine GroKo etwas ändern?

Oder eine andere Partei?

Oder liegen die Probleme gar nicht mehr bei Einzelpersonen in Europa, den USA oder England?

Ist das Netz der Globalisierer bereits so weit zugezogen, dass kein Kanzler oder Präsident mehr aussteigen kann und einem Gewählten, der sich nicht an die „vereinbarten Bedingungen“ hält, kein Mensch auf der Welt mehr helfen kann, vermutlich nicht einmal ein Logenausweis.

Foto: pixabay.com

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