Dr. Storl: Gottheiten, die sich als Pflanzen verkörpern

Pflanzen sind für Wolf-Dieter Storl nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben, durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn; sie formten seine Lebensphilosophie.
Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre „spirituellen“ Dimensionen.

Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, bilden gegenwärtig seine Hauptinteressensgebiete.


Die Kelten waren fast tausend Jahre lang die führende Kultur in weiten Teilen Europas. Zwar wurde das Druidentum zerstört, aber das einfache Volk hielt am altüberlieferten Wissen fest und gab es mündlich und praktisch weiter in Form von Bauernregeln, Märchen, Sagen, Jahreszeitenritualen und vor allem Kräuterwissen und Volksheilkunde. Wolf-dieter Storl führt uns zu einer Heilkunde, in der es nicht um Wirkstoffe geht, sondern um die Zauberkraft und Magie der Pflanzen. Er stellt die wichtigsten Heil- und Zauberpflanzen und die Bäume der Kelten in ihrem jahreszeitlichen und kulturellen Kontext, in der Heilkunde und in der Magie vor und beschreibt die Bedeutung des keltischen Jahreskreises und Baumkalenders. Über die acht keltischen Jahresfeste und ihre Rituale führt er uns durch den Jahreskreis und zeigt, wie wir uns auch heute wieder in die grossen Rhythmen der Natur einstimmen können. Mit zahlreichen praktischen Rezepten für altüberlieferte Heilmittel und Heilanwendungen.

Pflanzen sind innig mit uns verbunden – Pflanzen können sprechen. Warum sonst verschenken wir Blumen, wenn wir Gefühle und Seelenverbindungen ausdrücken wollen? Warum sonst rührt eine duftende Wiese ganz tief in uns etwas an, was wir häufig nicht in Worte fassen können? Warum sonst können Pflanzen uns heilen?
Kaum jemand weiß über unsere Heilpflanzen so viel zu erzählen wie Wolf-Dieter Storl – weil er sich intuitiv mit ihnen verbinden kann, weil er ein Freund und Verbündeter dieser Wesen ist. Er öffnet sich den Seelen unserer grünen Verwandten, er spricht mit ihnen, schwingt sich ein auf ihre Persönlichkeit. So entstand dieses einzigartige Buch über ihre Sprache und ihre geheimen Botschaften. Er enthüllt ihr Wesen, ihre Seele und ihre geheimen Kräfte. Warum ist die Taubnessel der Venus geweiht und welche Beschwerden kann sie dadurch heilen? In welcher Verbindung steht der Braunwurz zur Tierwelt und woher hat das Hexenkraut seinen Namen? Die tiefe Weisheit des Autors und die faszinierenden Fotos lassen uns die Natur mit anderen Augen sehen.
Das persönlichste Buch des Erfolgsautors Wolf-Dieter Storl, der sich seit Jahrzehnten mit Pflanzenheilkunde, Ethnobotanik und vergleichender Völkerkunde beschäftigt. Die Essenz seiner tiefen Verbindung mit 50 Pflanzenpersönlichkeiten. Mit außergewöhnlichen Fotografien von Frank Brunke.

Die alte Göttin und ihre Pflanzen

Die Naturverbundenheit unserer Ahnen war so stark, dass sie die Natur als beseelt empfanden. Wolf-Dieter Storl zeigt uns anhand von alten Sagen, Mythen und Märchen, welche Urgötter, Schamanen und spirituellen Heilkräfte sich in der Pflanzenwelt verbergen: Was für eine Bedeutung haben Frau Holle, des Teufels Großmutter und Aschenputtel? Welche Rolle spielen dabei der Holunderstrauch, Wachholder oder das Gänseblümchen? Storl öffnet uns die Augen für eine heilsame Beziehung mit der Natur: Wir entdecken den tiefen Sinn und den Geist, der allem innewohnt, und finden so den Weg zurück zu unserer natürlichen Urspiritualität.

Ur-Medizin

Heilung mit Wort und Wurz

Unsere abendländische Heilkunde hat ihre wahren Ursprünge nicht in der Gelehrtenmedizin der Ärzte und Apotheker, sondern im Heilwissen der altsteinzeitlichen Jäger und Sammler, der Hirtennomaden und ersten sesshaften Bauern. Es ist die überlieferte Volksmedizin, das Wissen des einfachen Volkes, der Großmütter und Wurzelfrauen, Hirten und Kräuterseppel. Dazu gehörten auch die heilkräftigen Worte des schamanischen Heilens, die Kommunikation mit den Krankheitsgeistern und dem Wesen der Pflanzen. All dies schildert Wolf-Dieter Storl in fundierter, tiefgründiger und packender Art.

Borreliose natürlich heilen

Borreliose ist heilbar; es gibt keinen Grund zur Angst.“ Zu diesem Fazit kommt Wolf-Dieter Storl in „Borreliose natürlich heilen“, nach intensiver und breit angelegter Forschung. Die durch Zecken übertragene Borreliose ist eine Multisytemerkrankung, die jedes Organ befallen und jedes Symptom vortäuschen kann. Die Krankheitserreger entziehen sich dem Abwehrsystem, Antibiotika sind gegen sie machtlos. In der traditionellen chinesischen Medizin, im alten indianischen Heilwissen, in der Homöopathie und in der überlieferten westlichen Heilkräuterkunde finden sich jedoch Ansätze wirksamer Therapien. Wolf-Dieter Storl hat sie erforscht und erfolgreich an sich selbst erprobt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Karde und die Überhitzungstherapie. Vor dem Hintergrund der biologischen, kulturellen und sozialen Aspekte der „neuen Seuche“ zeigt das Buch den Weg zu einer erfolgreichen ganzheitlichen Behandlung der Borreliose.

Titel-Foto: Sipastad / Wolf-Dieter Storl 2016

(Visited 49 times, 1 visits today)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*