Die Verschiebung der Koordinaten

Die überwiegende Mehrheit der Menschen in West- und Mitteleuropa ist tolerant und weltoffen – die Errungenschaft eines langen zivilisatorischen Prozesses. Mit der Realität der schon vor Jahrzehnten etablierten Einwanderergesellschaft haben sie Frieden geschlossen und alte Parolen von „das Boot ist voll“ holt niemand mehr hervor.

Die neue Einwanderung dagegen löst Ängste und Aggessionen aus, denn sie ist ganz anderer Qualität als das, was zu Beginn der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts seinen Anfang nahm. Wie sollen die Gutmenschen, die die ganze Welt umarmen möchten, auch begreifen, dass es Einwanderer gibt, die das Konzept der offenen Gesellschaft nicht verstehen können oder sogar ablehnen?

Die neuen Einwanderer kommen aus geschlossenen Gesellschaften zu uns. Kultur-Rassismus ist bei ihnen weit verbreitet. Das hat nicht nur religiöse Gründe, sondern liegt in  der zivilisatorischen Entwicklung der Gesellschaften ihrer Herkunftsländer. Noch ein weiterer Grund erklärt den Unterschied:

„Offenheit kann sich nur leisten, wer in Sicherheit und Wohlstand lebt und nichts zu verlieren hat“. (Jörg Baberowski)

Wer dagegen aus Not seine einzige Chance darin sieht, in einem Wohlstandsland auf Biegen und Brechen einen Zipfel dieses Wohlstands zu ergattern, wittert in seiner neuen Umgebung auf Schritt und Tritt Ablehnung oder gar Gegenwehr. Er kann sich gar nichts anderes vorstellen, weil er sich selbst genau so verhalten würde. Aus Sicht seiner eigenen kulturellen Erfahrung baut sich aus dieser Skepsis sehr schnell auch Aggression auf.

Da die überwiegende Mehrheit der Wohlstandspartizipanten unter Lebensgefahr und großen Kosten (nach ihrer sozialen Herkunft kostet die Schleppergebühr ein Vermögen) nach Europa kommt, mag sie sich mehr als berechtigt fühlen, ihr Stück vom Kuchen abzubekommen. Diese Haltung wird verstärkt durch das Wissen um eine Jahrhunderte währende Ausbeutung ihrer Heimat durch die Kolonialvölker. Kein Wunder also, wenn zusätzlich die Gruppendynamik unter den mehrheitlich unter 25-Jährigen in vielen Fällen Aggression und Gewalt ausbrechen läßt.

Nach dem Kulturschock, den Menschen, die aus engen, repressiven Verhältnissen in den Westen kommen, erleben, ist es für sie nicht einsehbar, dass Juden und Christen Menschen mit gleichen Rechten sind. Das zu lernen, erfordert einen langen Prozess, den Bassam Tibi als Muslim (lange Zeit als Professor für internationale Beziehungen in Göttingen)  in seinen Büchern ausführlich beschreibt.

Ein großer Teil der Einwanderer kann den eigenen Rassismus nicht überwinden, und was die offene Gesellschaft anzubieten hat, gefällt nicht jedem. Die Verteidiger ungesteuerter und unkontrollierter Einwanderung in den westlichen Gesellschaften sind nicht bereit, diese Wirklichkeit überhaupt wahrzunehmen – nach dem Eindruck ihrer Politik auch nicht die Bundeskanzlerin.

Aus dieser politischen Haltung resultiert die Fortsetzung der Politik offener Grenzen und die Aufnahme weiterer Wohlstandspartizipanten (WP) ohne Obergrenze höhlt das Sozialsystem einseitig aus. Um Aufruhr unter den neuen Bürgern in spe zu vermeiden, wird über Gebühren und versteckte Steuererhöhungen Geld in die Sozialtöpfe geschaufelt, damit die zusätzlichen Leistungen für Millionen Zugereiste gestemmt werden können. Das Rechtssystem wird aufgeweicht, um Menschen mit anderer Rechtserfahrung nicht die (nach dem GG nicht zu rechtfertigende) „Chance auf Asyl“ verwehren zu müssen, wenn sie nach hiesigem Recht Gesetze verletzen, und verschleiert dazu vor der autochthonen Bevölkerung in der Kriminalstatistik die wahre Verbrechens-Beteiligung der WP.

Die Angst vieler Deutscher, mit dem Millionenheer junger, sexuell aktiver Männer könnte binnen weniger Jahre die Bevölkerungsstruktur zugunsten z.B. einer afrikanischer Bevölkerung ausgewechselt werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Da diese Regierung alles unternimmt, um den Prozess nicht unterbrechen zu lassen, muß davon ausgegangen werden, daß dahinter  ein bestimmtes politisches Ziel steckt. Tatsächlich gibt es die Aussage von Wolfgang Schäuble, Deutschland brauche dies Blutauffrischung unbedingt. So dürfen ungezügelt weitere Hunderttausende meist junger Männer ins Land, werden unzulänglich polizeilich erfaßt und ins Netz sozialer Rundumversorgung integriert.

Während von den Deutschen eine völlig uneigennützige Integrationsbereitschaft verlangt wird (wer sich weigert, gilt als Nazi), streuben sich Hunderttausende unter den vorwiegend jungen Männern etwas für den Erhalt des Systems, aus dem sie Nutzen davontragen, beizusteuern. Die Mehrheit will nur versorgt sein und nicht arbeiten, eine große Zahl gilt als Analphabeten und ist nicht bereit, die deutsche Sprache zu lernen. Sie sind überzeugt, die Deutschen hätten ihnen gegenüber eine Bringschuld und stehen der autochthonen Bevölkerung feindlich gegenüber.

Nur weil die Medien die wahre Situation um die Flüchtlingskrise schon bald nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können, auch die Folgen der ungezügelten Aufnahme

Die ungezügelte Aufnahme von Menschen aus fremden Kulturkreisen wird anhalten, solange das Gros der autochthonen Bevölkerung seine Augen vor den langfristigen Folgen dieser gewollten Implantation verschließt.

Beitragsfoto: pixabay

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