Die Alternative zum Freigeld

Eine Möglichkeit, sich vor den Folgen des Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems zu schützen, könnte in einem regionalen Ordnungssystem bestehen. Dies könnte auch Vorbild sein für Viele in der Zeit nach dem Zusammenbruch. Über das Freigeld-System (Gesell) wurde oft nachgedacht. Das System stößt an Grenzen. Eine nachdenkenswerte Alternative benennt Georg Kausch in seinem Buch „DIE UNBEQUEME NATION: 2000 Jahre Wirtschafts- und Religionskrieg gegen die Deutschen“. Nachstehend ein Auszug aus seinem Werk (nicht immer hält sich der Autor an politisch korrekte Formulierungen):

Blicken wir in der germanischen Geschichte zurück, dann erinnern wir uns, wie die Germanen aus kleinsten Anfängen eine Gemeinschaft aufbauten und mit jeder neuen, größeren Generation größere Probleme auf ihren Things zu lösen hatten. Die Fragen wuchsen mit der Zeit, die Männer, die sie zu lösen hatten, wuchsen mit ihnen. »Es wächst der Mensch mit seinen höheren Zwecken« (Schiller). 

Der Weg, die freiwirtschaftliche Gesellschaftsordnung aus kleinen Anfängen aufzubauen, kann deshalb nie verkehrt sein. Allerdings haben wir, genau wie Techniker, Arbeitsmethoden und Kenntnisse zu entwickeln, aus Fehlschlägen zu lernen. Meiner Ansicht nach erwies sich der Weg, über Freigeldversuche zur Natürlichen Wirtschaftsordnung zu kommen, als nicht gangbar. Schluß, Ende. Er muß auf dem Wege über Freiland unternommen werden.

Bisher gab es keinen ernsthaften Versuch, Freiland einzuführen. Dabei ist es viel eher durchführbar als eine Freigeldaktion. Eine Freilandaktion kann heute schon begonnen werden. Das Privatgrundeigentum erlaubt durch seine rechtliche Sicherung jedem den Kauf von Land. Staatsbehörden stellen keine Frage, ob es sich um kommunistische Kollektive, Aktiengesellschaften, Glaubensgemeinschaften oder Einzelpersonen handelt. Ist der Kauf vollzogen, kann das Grundeigentum nur in ganz außergewöhnlichen Umständen, wenn es für öffentliche Zwecke unbedingt benötigt wird, enteignet werden. Somit steht dem Zusammenschluß von Menschen, die Freiland verwirklichen wollen, grundsätzlich nichts, weder Staat noch Kapital entgegen. Ein gemeinsamer Grundbesitz gewährleistet dagegen für den Einzelnen bzw. seine Familie einen starken Schutz gegen die Finanz- und Geldmacht. Er ist nur über eine Geldschuld angreifbar. Wir wollen jetzt die Bedingungen untersuchen, unter denen sich ein begrenztes Freiland schaffen und für die Dauer sichern läßt.

Man muß mit den Ursprüngen, mit der Bauernwirtschaft anfangen. Jede Volkswirtschaft baut auf der Landwirtschaft auf. Nur sie gestattet die wichtigste Sicherung für den Menschen, nämlich den Schutz gegen Hunger. Wenn die Freiland-Siedlungsaktion überhaupt gelingen und unangreifbaren Erfolg haben soll, so genügt es nicht, dazu guten Willen und das unvermeidliche Startgeld zu besitzen. Die Freilandwirtschaft soll nicht als eine Art Höchstleistungs-Produktionsstätte gedacht werden, als eine neue Methode, schnell reich zu werden und dann mit Kapital zu schmarotzen, sondern zuerst eine naturgemäße Lebensgrundlage schaffen. Diese Gemeinschaft muß sich gegenseitig stützen und sichern können, einmal, durch einen beschränkten Austausch von Waren und Leistungen untereinander, zu anderen der unvermeidlichen Bedrohung von außen gegenüber. Eine Denkweise, die Leben und Lebensstil voranstellt und den Gelderwerb, den Kapitalgewinn als gleichgültig ansieht, läßt sich nicht bei allen Menschen finden. Sie setzt vielmehr ein kulturelles Erbe und die Instinkte (Erbgut) des germanischen Bauernvolkes voraus, und das wird um so seltener werden, je weiter man sich von ihm rassisch entfernt. Es gibt viele in unserem Volk, die sich nichts sehnlicher als eine Verbindung mit ihrer Erde wünschen, sie zeitlebens nicht erreichen – wegen der Bodensperre – und darüber sehr unglücklich sind. Der Schrebergarten (eine rein deutsche Freizeitbeschäftigung), ja nur ein liebevoll gepflegter Blumen- und Kräuterkasten auf einem Balkon sind sichtbare Ausdrücke dieser Sehnsucht.

Nun wird heute nichts wütender bekämpft, unterdrückt, verboten als das Eintreten für die Beachtung der Rassenunterschiede. Und dennoch trägt jeder Mensch die Merkmale seiner rassischen Herkunft unverkennbar im Gesicht. Wer kann nicht den Neger, Mon­golen von einem Germanen unterscheiden, einen Bastarden auf Anhieb erkennen? Sogar die lautstarken Befürworter der Vermischung geben das zu, was sie nicht hindert, frech zu lügen, Menschenrassen gebe es nicht. Aus Vermischung verschiedener Rassen bildet sich stets Minderwertiges, läßt sich nie etwas Besseres entwickeln. Würden sich sonst Tierzüchter bemühen, Art und Rasse rein zu erhalten? Je größer die Unterschiede der Rassen bei der Vermischung, um so größer die seelische Unruhe, Ziellosigkeit und geistige Entartung der Mischlinge(45). Bastarde neigen instinktiv stets zum primitiveren Elternteil, sie zeigen einen auseinanderfallenden Charakter, zurückzuführen auf widerstreitende Gene. Die Natur hält die Arten, d. h. Rassen streng getrennt, sie merzt Gemischte als mißraten sofort aus. Mendels Vererbungsgesetze zeigen sich beim Menschen nicht anders als bei Tieren und Pflanzen. Aber in unserer verrotteten Menschengesellschaft herrscht nicht die Natur, sondern das Geldkapital, und das steht dem Willen des Natur diametral entgegen. Der rassische Mischmasch in unserer Mitte, von der seelischen Bearbeitung verdorben, erweist sich als größtes Hindernis, die kapitalistisch-priesterliche Wirtschaft durch eine Volksbewegung (z. B. Wahlen) zu stürzen.

Die Gene, das heißt die Eigenschaften der Rasse entscheiden, ob ein Mensch, eine Gemeinschaft, ein Volk sich weiter entwickeln kann. Denn der Bastard kann wegen der Mängel seiner Erbanlage die Hochziele der natürlichen Wirtschaftsordnung nicht erreichen, darum auch nicht begreifen, darum lehnt er sie unbesehen ab. Niemals wird man Gesindel überzeugen, für sie zu arbeiten, zu opfern, das Leben einzusetzen! Sofern es nicht unmittelbaren finanziellen Vorteil bringt, wird das Gemeinschaftsgefühl von dieser Art Menschen als wertlos beurteilt. Sie leben nur für den heutigen Tag, wollen nur irgendwie unterhalten sein. Genügt uns diese Tatsache als Eingeständnis ihrer Unbrauchbarkeit für die Freilandgemeinschaft? Folglich zieht die Mißachtung des Erbgutes Verlust der Gleichartigkeit und Qualität in der Freilandgemeinschaft nach sich, was früher oder später zu Streit und Zerfall führen muß.

Wie zu Anfang dargestellt, entsteht Rasse aus einem einzelnen Menschenpaar, sie ist die über Generationen erweiterte Familie, Sippe und schließlich Nation. Die Wiederanknüpfung an die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Germanen verlangt die kulturelle, sprachliche und rassische Übereinstimmung, anders ist der innere Zusammenhalt nicht zu erreichen. Wir wollen uns darum nur an solche Menschen wenden, welche noch die sicht­bare und unsichtbare Erbmasse besitzen, die einst zur Bildung der germanischen Gesellschaftsordnung führte. Sie würden durch ihre Charakteranlagen Gewähr der Zuverlässigkeit und Treue, Ehrbarkeit, Pflichtbewußtsein, Fleiß, auf eine innere Verbindung zum Erbe der Vorfahren gewähren. Es kommt für die Einzelglieder unserer Gemeinschaft darauf an, so viele wie möglich gemeinsame Gene zu besitzen. Mit anderen Worten, wir wollen möglichst viele erbgutmäßige Verwandte finden. Freilich lassen nur wenige äußere Merkmale, blondes Haar, helle Augen, schmale Wangenknochen usw. – die unsichtbaren enthüllen sich erst in der Seele – auf die ursprüngliche Rasse schließen. Das soll selbstverständlich nicht heißen, daß jeder, der äußere Merkmale der Germanen zeigt, erbgutmäßig und charakterlich auch einer ist und sei ohne weiteres für die Freilandgemeinschaft geeignet. Es gibt zweifellos genug Blauäugige, denen das germanische Erbgut nichts bedeutet.

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4 Kommentare

  1. Also bei uns würde das nicht funktionieren, da unsere Politiker das bereits durchschaut und blockiert haben. Selbst nach einer Landwirtschafts_Fachschulausbildung (Landwirt) ist es hier praktisch unmöglich noch an Agrarland zu kommen. Sowohl Bauern als auch die Politik rücken keinen Quadratmeter mehr raus.

    • Es wäre schwierig, gebe ich zu, aber Möglichkeiten gibt´s dennoch. Ein alter Hof mit Umland von einem Landwirt gegen gute Bezahlung (evtl. mit richtigem Geld) das müßte hinhauen. Vorher abklären, ob Erweiterungskauf von anderen Landwirten möglich wird. Das Finden einer zuverlässigen Gruppe, die mitmacht, auch unter finanz. Aspekten, wird die schwerste Hürde sein.

  2. Super geschrieben, Wolfgang!
    Bin ganz Deiner Meinung.
    Je mehr Leute getriezt werden, desto mehr vernetzen sie sich.
    Kann nicht ewig kontrolliert werden.
    Was die wahnsinnigen „Erleuchteten“ sich da so vorstellen wird nicht eintreten.
    Es wird evtl. noch schlimmer, ja…aber das Ziel erreichen werden sie nicht.
    Davon bin ich überzeugt.

  3. Wenn ich ein paar Anmerkungen machen darf – als Freiwirtschaftler und Freund von Georg Kausch und darf ich das, da er es leider selbst nicht mehr kann. Mich stört ein wenig das Wort „Alternative“ in der Überschrift, weil es so klingt, als würde Freiland das Freigeld überflüssig machen können. Man kann mit einem von beiden anfangen, doch schnell würde sich herausstellen, dass man auch das andere braucht. Finge man mit Freigeld an, würde der Boden zügig unverkäuflich werden – wir sehen z.B. an dem Kommentar von abcde, dass es bereits bei niedrigen Kapitalzinsen, also jetzt, anfängt, nicht erst nach Einführung von Freigeld.
    Finge man dagegen mit Freiland an, entstünde bald das Bedürfnis nach einem dem Freiland ungefährlichen / adäquaten Tauschmittel: „Von einer bestimmten Größe der Freilandgemeinschaft ab kann man daran denken, Tauschscheine nach Art der Wära einzuführen… “
    Es gibt also lediglich eine Alternative dabei, womit man anfängt – idealerweise natürlich mit beidem gleichzeitig, aus praktischen Erwägungen wird man mit einem von beiden zunächst vollauf zu tun haben, es geht dabei um den harten Brocken der Überwindung der Vorurteile der (noch) Nicht-Freiwirtschaftler. Eine Alternative zur Freiwirtschaft gibt es dagegen längerfristig nicht. Und nachdem sie einmal eingeführt worden sein wird, wollten sie plötzlich alle schon immer haben, hatten sich nur nicht getraut…
    Rein technisch ist die Einführung von Freigeld extrem einfach – deshalb der gute Schutz davor und die Idee, notgedrungen mit Freiland anzufangen.
    Ich darf hierzu auch auf den Entwurf einer freiwirtschaftlichen Reichsverfassung von Georg Kausch verweisen, die ich mal auf meine Webseite gestellt habe: http://www.bank-einbruch.de/kausch-reichsverfassung.htm
    Und wem noch die letzte Anregung zum Lesen der „Unbequemen Nation“ fehlt, für den hätte ich noch das hier: http://www.bank-einbruch.de/kausch.htm
    Und noch ein letzter Tipp: Meister Gesell im Original lesen!: http://www.bank-einbruch.de/gesell.htm

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