Der Reibach des Mr. Ross

Ein US-Energiekonzern unter Beteiligung des US-Handelsministers Wilbur Ross (35 Prozent der Anteile) liefert Flüssigerdgas nach Antwerpen. Das Gas hat er zuvor in Russland eingekauft. Die belgische Tageszeitung Le Soir zitiert aus den „Paradise Papers“.

Demzufolge hat die US-amerikanische Navigator Holding vier Frachtschiffe voll Erdgas bei einer russischen Petrochemiefirma mit dem Namen Sibur gekauft, das Flüssiggas wurde im russischen Ostseehafen Ust Luga verladen. Die Firma, an der US-Handelsminister Wilbur Ross beteiligt ist, ist auf den Marshallinseln registriert. (Quelle)

Die Sanktionen sind sicherlich gut für Mr. Ross.

Wladimir Tschischow, Russische Botschafter bei der EU, meint, es sei „naiv, mit der Lieferung von Flüssiggas aus den Vereinigten Staaten nach Europa zu rechnen“. Die Terminals für Flüssiggas in Antwerpen sollen die Abhängigkeit der EU-Länder bei der Brennstoffausfuhr durch Pipelines aus Russland verringern helfen. Der Umweg über Wilbur Ross kostet die Verbraucher bis zu einem 3-fach erhöhten Preis.

Die Mainstream-Medien müssen dieses offensichtliche Fehlverhalten der Oligarchie ignorieren. Mit den Worten des russischen Präsidenten: die USA brauchen keine Verbündeten, sie brauchen Vasallen. Und der Princeton-Professor Stephen Cohen resümiert, wenn es um natürliche Ressourcen geht, braucht der Westen Russland mehr als Russland den Westen.

(Quelle)

Beitragsfoto: pixabay.com

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1 Kommentar

  1. Wer verlieren, sterben möchten, der steht auf der Seite der USA, des Westens- denn der hat keine, oder nur noch eine sehr geringe Chance zum Ûberleben. Bei ihm sehen sie die Zeichen der Selbstzer-störung des Untergangs und des Hasses.
    Wer überleben möchte geht auf die russische Seite. Auf die Seite von Putin. Russland bietet allen überlebenswilligen Menschen, allen
    positiv, global-denkenden Menschen, eine echte Chance.

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