Das Verwirrspiel um Obergrenzen

Offene Grenzen sind das Kennzeichen einer freien Gesellschaft. Das wäre schön, wenn es weltweit keine ökonomischen, sozialen und kulturellen Unterschiede geben würde. Bedauerlicherweise sieht die Realität anders aus.

Allein die Zahl der Bedürftigen, die gerne vom deutschen Sozialstaat unterstützt werden würden, übersteigt bereits in Afrika mehrere 100 Millionen. Verständlich, dass in Deutschland die Zahl wohlmeinender Samariter, die nach den Erfahrungen von 2015/16 immer noch mehr fremde ins Land einladen möchten, schrumpft. Alljene Politiker dagegen, die weiter für offene Grenzen plädieren, ganz gleich, ob sie Merkel, Schulz, Seehofer heißen, links, ganz links oder halblinks verortet werden, stecken in der Klemme. In GroKo-Sondierungen wird über Obergrenzen „hart gerungen“ und doch wissen alle Beteiligten, dass sie die Flut nicht aufhalten können und vermutlich auch nicht dürfen.

Der Zustrom wird erst richtig losgehen, und das dürfte Gründe haben, die nicht nur mit dem Hunger in Afrika zusammen hängen. Von Walter Laqueur, amerikanischer Historiker und Publizist, stammt der Satz:

„Es heißt, dass nichts den Verstand so wunderbar klärt wie das Wissen, am nächsten Tag oder in einer Woche gehenkt zu werden. Aber wenn eine Person oder ein Kollektiv diesem Schicksal erst im Zeitrauraum eines Jahres oder eines Jahrzehnts engegensieht und die Katastrophe nicht vollkommen sicher, sondern nur höchtswahrscheinlich ist, dann ist das Ergebnis nicht die Konzentration, sondern die Verwirrung des Verstandes. Mit einem Wort: Europa wäre wahrsscheinlich mit einer wirklichen Krise gedient.“
(International Harald Tribune v. 12.4.1979)

Welche Krise dieser amerikanische Historiker wohl gemeint hat, als er 1977 bedauerte, dass weder Ölpreiserhöhung, Nahostkrise, noch die sowjetische Bedrohung ein einiges Europa hätten entstehen lassen, ist sein Geheimnis geblieben. Es müsste wohl an eine wesentlich größere Krise gedacht haben.

„Der erste Schritt zur Weisheit“, meinte Alfred North Whitehead nach dem WKII: „ist die Erkenntnis, dass die größten Fortschritte in der Zivilisation Vorgänge sind, die fast zur völligen Zerstörung der Gesellschaft führen, in der sie vorkommen“.

Welche Gefahr der deutschen Gesellschaft droht, klingt in einem Artikel auf mmnews an. Zitat:

Der heutige WELT-Herausgeber veröffentlichte am 21. Januar 2018 einen schonungslosen Beitrag mit erschütternden Fakten zum Thema „Flüchtlingspolitik“ (leider ein Bezahlartikel / kurzer Auszug: „Die triste Realität sieht so aus, dass die Bundespolizei nur an der 800 Kilometer langen Grenze zu Österreich als einziger der insgesamt neun deutschen Landgrenzen regelmäßige Kontrollen durchführen darf. Dazu gibt es Überprüfungen an drei Autobahnübergängen und weitere stichprobenartige Kontrollen von mutmaßlichen Schleuserfahrzeugen an einzelnen weiteren, wechselnden Punkten in einem Bereich bis zu 30 Kilometer landeinwärts der deutschen Grenze. „De facto ist diese Grenze trotz unserer Präsenz völlig offen“, klagt der Polizeiführer.“
Weiter heißt es bei Stefan Aust und seinem Co-Autor Helmar Büchel: 500 bis 800 illegale Einwanderer würden dort Tag für Tag dennoch von den Bundespolizisten aufgegriffen. 80 Prozent von ihnen behaupteten, keinerlei Pässe oder andere Identitätsnachweise bei sich zu haben.
Aber sobald sie das Zauberwort Asyl sagen, dürfen wir sie auf Weisung des Bundesinnenministers nicht zurückweisen, obwohl die deutschen Gesetze das verlangen“, berichtet der Beamte frustriert.
(Quelle)

Wer kennt schon die Kräfte, die seit mehr als 200 Jahren ihre Fäden ziehen, die geheimen, geheimsten und halbgeheimen Gesellschaften religiöser, politischer und hochfinnanzieller Art, die noch immer ihre Strippen ziehen in politischen Parteien, royalistische Cliquen, Linksterroristen im Auftrag von Pseudodemokraten, Freimaurersekten, Illuminaten, Geheimdienste, Vatikan und andere mehr, die ihre undurchsichtigen Spiele treiben?

Man muss nicht unbedingt erst nach dem Zitat von Benjamin D´Israeli suchen, der bekannte: „Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert, als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen sehen.“

Wie fadenscheinig die Bekenntnisse von Kanzlerin und SPD zu Obergrenzen sind, geben sie selbst in Nebensätzen zu und setzen vermutlich ganz auf die Entscheidung in Brüssel, wo man in Kürze sämtliche Höchstgrenzen für die Bundesrepublik außer Kraft setzen wird.

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Zum Nachdenken: Familienzugang beim Schwarzwild – hier beim Jager aus Kurpfalz

Beitragsfoto: pixabay.com

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