Bayers 66-Milliarden-Dollardeal

Bayer erwartet nach der Übernahme von Monsanto Synergien von 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr. Das Bayer-Management verteidigt das Ergebnis vehement gegen die heftige Negativreaktion des Kapitalmarkts. Dennoch macht der Einkauf Bayer erheblich zu schaffen. Nach der Millionenstrafe (289 Millionen Dollar) für einen durch Glyphosat-Geschädigten erwarten Monsanto mehr als 5000 Klagen. (Quelle) Könnte der Monsanto-Deal ein Fiasko für Bayer werden? Die EU steht jedenfalls fest hinter dem Bayer-Vorstand.

Obwohl bei einer Abstimmung in der EU 1 Million Europäer gegen die weitere Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat gestimmt haben wurde das Gift für weitere 5 Jahre (bis 2022) in der Landwirtschaft zugelassen.

Glyphosat hat als Hauptbestandteil Monsantos Herbizid Roundup und gilt als weltweit am häufigsten verwendetes Unkrautvernichtungsmittel. Weniger bekannt ist, dass Landwirte in den USA und in Kanada Glyphosat nicht nur als Unkrautvernichter einsetzen. Sie spritzen es auch unmittelbar vor der Ernte auf Getreide wie Weizen, Hafer, essbare Bohnen und andere Nutzpflanzen, weil das Gift die Abreifung von zum Beispiel Weizen oder Raps beschleunigt. Dieses Verfahren, das Sikkation genannt wird, ist in Deutschland inzwischen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. Wohl aber in der Landwirtschaft als billiges als billiges Totalherbizid zunehmend eingesetzt wird, aber auch im Obstbau, im Hausgarten, beim Anbau von Weihnachtsbäumen, auf industriell genutzten Flächen, auf Bahngleisen, usw. In vielen Landwirtschaftsbetrieben wird der Acker kurz vor der Aussaat mit Glyphosat unkrautfrei gespritzt.

Glyphosat wurde im vergangenen Jahr von der Krebsgruppe der Weltgesundheitsorganisation und der Internationalen Krebsforschungsagentur als krebserregend eingestuft. Eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten dokumentiert die gesundheitlichen Probleme von Glyphosat, dass nützliche Darmbakterien tötet, die DNA schädigt und – zumindest unter Mäusen – zu Geburtsfehlern und Fortpflanzunsprobelmen in Laboratorien geführt hat.

Laut einer Studie der Universität Göttingen werden in Deutschland im Mittel der letzten vier Jahre alljährlich ca. 5.000 Tonnen Glyphosat abgesetzt. Der Anteil dieses Wirkstoffs an allen verkauften Herbiziden betrage ungefähr 30 bis 40 Prozent. Aufgrund dieser großen Mengen müsse von einer hohen Bedeutung von Glyphosat in der Unkrautregulierung und der Betriebs- und Anbauplanung ausgegangen werden, heißt es in der Studie.

In der Göttingen Studie wurde auch der Einsatz der Glyphosate untersucht. Große Flächenanteile von Raps mit 87,2 Prozent (%), Körnerleguminosen mit 72,1 % und Wintergerste mit 65,9 % werden in Deutschland mit Glyphosat behandelt. Anwendungsgebiete sind vorwiegend Stoppelbehandlung mit 23 % der Ackerfläche, Vorsaatbehandlung mit sieben Prozent und Sikkation mit 3,8 % Anteil. (Quelle)

Glyphosat vernichtet nicht nur Unkräuter, es ist auch für Mikroorganismen tödlich. Kein Wunder, wenn nach zwei bis drei Jahren Glyphosat-Einsatz der Boden geschädigt ist. In der Folge kommt es zu Ernteausfällen bis zu 50% und sogar zum Totalausfall. Auch Düngen hilft dann nichts. Entsprechende Untersuchungen wurden von Dr. Günter Neumann, Professor für Kulturpflanzenwissenschaften an der Uni Hohenheim gemacht. Ergebnis: Auf Feldern, die seit vielen Jahren mit Glyphosat behandelt wurden, treiben die Nutzpflanzen deutlich weniger Wurzeln. Eine genauere Untersuchung zeitigte genetische Veränderungen. Die Pflanzen waren weniger stressresistent und ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen war reduziert. (Quelle)

Auch Säugetiere leiden unter Glyphosat wie Beobachtungen bei Mastschweinen zeigen. Mit zunehmenden Glyphosat-Rückständen im Futter erhöht sich die Zahl der Fehlgeburten und Missbildungen. Mutter- und Jungtiere leiden besonders an Durchfall, da Glyphosat die nützlichen Darmbakterien tötet, sodass sich die schädlichen umso besser vermehren können. Das ist beim Menschen nicht anders.

Schließlich kommt hinzu, dass dank Glyphosat riesige Monokulturen ermöglicht, wodurch Schmetterlinge, Vögel und Insekten ihre Lebensgrundlage verlieren. Bienen verlieren schon bei kleinsten Mengen Glyphosat ihren Orientierungssinn.

Man könnte fragen, ob auch Menschen die Orientierung verlieren, sonst müssten sie sich erinnern, dass Monsanto mit 35 Millionen Tonnen Entlaubungsgift für den Chemiewaffeneinsatz der US-Armee im Vietnamkrieg gesorgt hat, unter dem bis heute Millionen Menschen noch immer leiden. Die „Agent Orange“-Opfer sind Vietnamesen und US-Veteranen. Mit Monsanto hat Bayer eine Erblast aus dem Vietnamkrieg übernommen.

Und neuer Ärger steht Bayer ins Haus. Neben dem Problem-Herbizid Glyphosat, vertreibt Monsanto (Bayer) schon länger das das Pflanzenschutzmittel Dicamba. Tausende Beschwerden und Klagen sollen bereits vor Gericht eingegangen sein. Wie lange kann der Bayer CEO noch ruhig schlafen?

Dazu kommt der Hammer, der Supergau für Bayer, wenn es denn stimmt, was Dr. Klinghard in seinem Vortrag über Chemtrails und die am Himmel versprühten Gifte sagt:

Wer stellt das Sprühgut her?

Dr. Klinghardt teilt uns in seinem Vortrag indirekt mit, wer das Sprühgut herstellt, das mit den Flugzeugen nahezu weltweit versprüht wird. Er sagt:

„Die gleiche Firma stellt die Flüssigkeiten her, die die Insektizide und die Herbizide herstellt, die … Ich darf den Namen leider nicht erwähnen.“

und weiter:

„Diese Studien über Aluminium-Nanopartikel sind finanziert von der gleichen Firma, die diese Mischung herstellt für die Flugzeuge.“

Nun wissen wir also Bescheid!

Beitragsfoto: pixabay.com

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1 Kommentar

  1. Das ganze ist doch so sonnenklar, wie es nur klar sein kann. Es geht doch wie immer darum, aus Deutschland Milliarden ab zu schöpfen und die „Schuldfrage“ gleich mit zu „entsorgen“.
    Bayer wird zwar nicht pleite gehen, doch der Aktienkurs wird sich im besten Falle lediglich halbieren! Großspekulanten wie George Soros, haben sich bereits mit ihren PUT Optionen eine goldenen Nase verdient, doch da wird noch mehr gehen!
    Und die deutsche Schuld an der weltweiten nachhaltigen Vergiftung, ist auch nachhaltig geklärt. Man rechne sich mal hoch, was da an US Gerichten an Klagen wohl zu erwartend zum Schaden von Bayer entschieden wird.
    Der BETRUG an den Deutschen, aufgezwungen durch clevere US Zionisten, aus deren Sicht wieder mal ein Musterbeispiel der nachhaltigen Vernichtung deutschen Fleisses und deutscher Vermögenswerte.
    Nicht eine Firma die meinte in den USA expandieren zu müssen konnte dort, ausser gigantischer Verluste etwas erreichen. Daimler Crysler??? Deutsche Bank??? Deutsche Telekom??? Tyssen Krupp??? … wieviel Milliarden wurden hier abgesaugt vom US BETRUGS Kartell???

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